Durch falsche Propaganda werden Christen zu einem Feindbild aufgebaut!

Wir werden bewusst zu dem Thema Lebensrecht falsch verstanden!

Hier unsere Stellungnahme:

Berliner Erklärung zum Schutz des ungeborenen Lebens
anlässlich des Marsches für das Leben am 21. September 2013:

Angesichts zunehmender Gefährdung des ungeborenen menschlichen Lebens in Deutschland und Europa appelliert der Bundesverband Lebensrecht an Politik und Gesellschaft, das Recht auf Leben als oberstes Menschenrecht und elementare Grundlage unserer rechtsstaatlichen Ordnung strikt zu achten und wirksam zu schützen.

  • Jeder Mensch, ob geboren oder ungeboren, hat das Recht auf Leben und Achtung seiner Würde.
  • Jeder Mensch ist gleich wertvoll, unabhängig vom Stand seiner Entwicklung, von Eigenschaften und Umständen.
  • Die Schutzpflicht des Staates gilt jedem einzelnen Menschen.
    Dessen Menschenwürde und Lebensrecht ist unabhängig von der Entscheidung Dritter.

Deshalb fordern wir:

  1. Die Rückkehr zum gesetzlichen Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) und ein Verbot genetischer Tests zum Zweck der tödlichen Selektion potenziell behinderter Menschen.
  2. Das schwere Unrecht der Tötung ungeborener Kinder beim Namen zu nennen und der Propagierung eines angeblichen „Menschenrechts auf Abtreibung“ entgegenzutreten.
  3. Die geltenden Abtreibungsgesetze und ihre Praxis einer gründlichen wie umfassenden Prüfung und Korrektur zu unterziehen. Mit dem flüchtigen Blick auf die offizielle Abtreibungsstatistik wird der Bundesgesetzgeber seiner Beobachtungs- und Korrekturpflicht nicht gerecht.
  4. Die Finanzierung der Abtreibung durch den Staat zu unterlassen. In Deutschland werden die Kosten für über 90 Prozent aller „beratenen“ Abtreibungen in Höhe von jährlich mehr als 40 Millionen Euro aus den Haushalten der Länder bestritten.
  5. Statt Hilfe zum Töten müssen Schwangere und Familien wirksame und nachhaltige Hilfe zum Leben mit ihren Kindern erfahren. Das bisher für die Finanzierung von Abtreibungen verwendete Geld muss hier zukunftswirksam eingesetzt werden.
  6. Das Leiden von Frauen, Männern und Familien unter den Folgen einer Abtreibung darf nicht länger verdrängt und verharmlost werden, sondern muss enttabuisiert und vorurteilsfrei erforscht werden.
  7. Dem erneuten Aufkommen von Sterbehilfe/Euthanasie muss Einhalt geboten werden. Jede organisierte Beihilfe zum Suizid, nicht nur die gewerbsmäßige, ist unter Strafe zu stellen. Eine Legalisierung bestimmter Formen der Beihilfe ist abzulehnen, die ärztliche Beihilfe standesrechtlich zu verbieten.

Wir rufen alle Menschen dazu auf, mit uns für eine Kultur des Lebens in Deutschland und Europa einzutreten und sich der Missachtung des Rechts ungeborener, kranker und alter Menschen auf Leben eindeutig entgegenzustellen.

Bundesverband Lebensrecht e. V.

Hier der Einladungstext zu der Veranstaltung:

Vor­der­grün­dig geht es Ab­trei­bungs­geg­ner_in­nen um den Schutz des un­ge­bo­re­nen Le­bens, sowie den Er­halt von Fa­mi­lie und Tra­di­tio­nen. Tat­säch­lich je­doch ver­birgt sich hin­ter die­ser bür­ger­li­chen Fas­sa­de ein men­schen­feind­li­ches Welt­bild. Im Mit­tel­punkt steht die Durch­set­zung eines christ­lich-​kon­ser­va­ti­ven Wer­te­sys­tems, in wel­chem nie­mand Platz hat, der/die über sei­nen/ihren Kör­per selbst be­stim­men will.
Im Hin­blick auf die Ab­trei­bungs­de­bat­te brach­te dies die ehe­ma­li­ge Vor­sit­zen­de des Bun­des­ver­ban­des Le­bens­recht, Clau­dia Ka­mins­ky, auf dem Marsch für das Leben in Ber­lin (2012) zum Aus­druck, als sie be­ton­te, dass der Schoß der Müt­ter „zur Mör­der­gru­be“ würde und „Eu­tha­na­sie durch Eu­ro­pa“ schwap­pe.
Ab­trei­bungs­geg­ner_in­nen ge­hö­ren zu einer wach­sen­den Zahl christ­lich-​fun­da­men­ta­lis­ti­scher Men­schen, die sich auf einem Kreuz­zug gegen die (Post)Mo­der­ne wäh­nen – sei es im Kampf gegen Dar­win, die Ge­schlech­ter­po­li­tik, die (se­xu­el­le) Selbst­be­stim­mung, die Auf­klä­rung oder die Schul­pflicht. Die­ser Kreuz­zug hat un­mit­tel­ba­re Fol­gen für die Zi­vil­ge­sell­schaft, was sich der­zeit an der De­bat­te um den ba­den-​würt­tem­ber­gi­schen Bil­dungs­plan 2015 ex­em­pli­fi­zie­ren lässt. Der Vor­trag wirft einen kri­ti­schen Blick auf die Ent­wick­lun­gen der letz­ten Jahre und dis­ku­tiert an­hand ak­tu­el­ler Bei­spie­le die Kon­flikt­fel­der und Fol­gen für die Ge­sell­schaft. Chris­toph Lam­mers ist Po­li­tik­wis­sen­schaft­ler, Re­fe­rent im Stu­di­en­werk der Ro­sa-​Lu­xem­burg-​Stif­tung und Che­fre­dak­teur des po­li­ti­schen Ma­ga­zins MIZ (Ma­te­ria­li­en und In­for­ma­tio­nen zur Zeit).

Hier die Pressemeldung über die Veranstaltung:

Vor etwa 30 ZuhörerInnen stellte Lammers Geschichte, Organisation, Ziele und Themen der selbsternannten “Lebensschützer” vor und ging dabei insbesondere auf deren Aktionsformen und Medienpolitik ein. Besondere Wirkung erzielten dabei die immer wieder eingestreuten Original-Zitate, z.B. von Papst Franziskus, oder auf aus einer Dokumentation über die “Lebensschützerin” Maria Grundberger: “Maria lieh sich von ihrer Nachbarin ein vier Monate altes Baby aus, fing die Schwangere vor einer Abtreibungsklinik ab und drückte ihr das Baby auf den Arm. Als diese das Kind zurückgeben wollte, verschränkte Maria die Arme und sagte: ‘Du musst es behalten oder fallen lassen.’”

Auch auf pseudo-wissenschaftliche Behauptungen der Abtreibungsgegner ging Lammers ein, wie die Behauptung, es gäbe einen Zusammenhang zwischen Abtreibungen und Brustkrebs. Schließlich zeigte er auf, wie die Abtreibungsgegner ihre Themen – für die Öffentlichkeit nicht oder kaum erkennbar – in den Medien platzieren und dem Ganzen den Anschein von Objektivität geben, z.B. wenn Deutschlandfunk-Redakteur Jürgen Liminski den “EU-Politiker” Tobias Täuscher interviewt und die Zuhörer nicht erfahren, dass Liminski Opus Dei-Mitglied ist und Teuscher ausgewiesener “Lebensschützer”.

Lammers schloss mit einem Fazit von Gisela Notz: “Die deutschlandweit und international aufrufenden Gruppen bezeichnen sich selbst als ‘Lebensschützer’. Sie schützen kein Leben, sondern gefährden Leben, indem sie Psychoterror ausüben und versuchen, Frauen und Männer in ihrem Grundrecht auf Selbstbestimmung für oder gegen ein (eigenes) Kind zu verunsichern sowie das recht auf Schwangerschaftsabbruch insgesamt auszuhöhlen.”

Im anschließenden Frage-und-Antwort-Teil wurde noch einmal die Entwicklungen der letzten Jahre diskutiert (z.B. die “Märsche für das Leben”) und mögliche Gegenmaßnahmen erörtert.

Die Veranstaltung wurde von akzent_in mit Unterstützung des Feministischen Referats an der Uni Bielefeld organisiert.

Matthias Krause

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