Bürgerwille interessiert Ortsrat nicht

Das sind die Söhne der Nazis

Erschreckend eine solche Aussage nicht wahr? Doch wo ist sie gefallen und in welchem Zusammenhang?

 

Der Reihe nach. Anfang März beriet der Ortsrat in Bremervörde über den Antrag von Klaus Volland. Dieser beinhaltete die Umbenennung der Dürerstraße in Engeo und zwar sollte sie nach Willen des Antragstellers künftig Joseph Salomon Straße heißen. Benannt nach einem ehemaligen Bürger, jüdischen Glaubens, aus Bremervörde, der während der NS-Zeit seinen Besitz veräußerte und in die USA flüchtete.

Man muss vorweg schicken das eben dieser Klaus Volland mit einigen Mitstreitern versuchte den Abriss des „ Alt-Gebäudes“ in Bremervörde mit der Begründung zu verhindern das dieses im Besitz des oben genannten war. Dieser Wunsch wurde vom Stadtrat nicht weiter befolgt und das Gebäude wich einem geplanten Neubau eines Einkaufsmarktes der ca. 70 Arbeitsplätze sichert.

 

Man kann sich also des Eindrucks nicht erwehren das hier etwas kompensiert werden soll. Nun soll es eine Straße sein die an dem ehemaligen Besitz von Herrn Salomon grenzt.
Dem Antrag wurde seinerzeit Anfang März im Ortsrat statt gegeben. Dabei wurde allerdings einigen Mitgliedern eine ablehnende Haltung des Club Tingo vorenthalten. Der Club Tingo wurde 1950 gegründet und vertritt die Interessen des Ortsteils Engeo. Dieser wurde ca. zu dieser Zeit der Stadt Bremervörde hinzugefügt. Man kann also mit Sicherheit sagen das dieser Verein eine Menge Bewohner des Ortsteils repräsentiert.

Dieses war nun Grund dafür das es am 21.04 eine erneute Versammlung des Ortsrates gab. In der Zwischenzeit wurden Unterschriften gesammelt. Es waren über 360 Anlieger und Betroffene die unterschrieben haben. Es gibt zwar keine direkten Anwohner an der Dürerstr. (Hausnummern) , jedoch grenzen einige der Grundstücke eben an dieser, somit haben die betroffenen Bewohner auch für die Gehwegreinigung zu sorgen. Somit sind sie sehr wohl betroffen.

 

Es gab von Mitgliedern des Rates Gegenvorschläge, die allerdings überhaupt nicht diskutiert und in Erwägung gezogen wurden. Es wurden nur die Statements wiederholt die im Allgemeinen bekannt waren. Diese gipfelten allerdings zum wiederholten Male in Beleidigungen (Manche wissen vielleicht gar nicht vor welchem Karren sie sich spannen ließen als sie diese Unterschriftenliste zeichneten). Gleichzeitig stilisierten sich mehre Ortsratsmitglieder als Opfer von Beleidigungen, und fühlten sich an den Pranger gestellt weil in der Straße ein Plakat mit den Namen der Befürworter der Umbenennung aufgehängt wurde. Dieses hing wohl nicht einmal einen Tag.


Wir berichten deswegen so ausführlich darüber weil wir später noch einmal darauf eingehen müssen.

Der Ortsrat wurde seinerzeit mit der Begründung installiert das die Bürger der Kernstadt Bremervörde nicht wirklich repräsentiert seien. Man sprach von mehr Bürgernähe, Transparenz und Offenheit.

Gestern auf der Versammlung war die klare Mehrheit der Besucher gegen die Umbenennung. Es wurde wie oben angeführt über 360 Unterschriften gesammelt. Nur in dieser Wohngegend, nicht in der gesamten Kernstadt!  Zu keiner Zeit richtete sich die Ablehnung gegen die Person Salomon, das wurde mehrmals betont. Es ging eher darum das sich die Betroffenen übergangen fühlten, eben ungefragt.All das hat die Befürworter unter den Abgeordneten nicht interessiert! Entscheiden wurde zum zweiten mal gegen den Willen der Betroffenen und der Bürger. Ein solcher Ortsrat der Bürgernah sein möchte sollte, NEIN muss anders entscheiden nämlich so wie die Betroffenen es wünschen, das ist basisdemokratisch! Es bleibt der Eindruck das ideologische Gründe zu dieser Entscheidung geführt haben. Dieses lässt sich aus den Äußerungen der Mitglieder schließen, ebenfalls aus den Leserbriefen die von den direkt Beteiligten bzw. deren Umfeld geschrieben wurden.

So reagierte man mit Unverständnis auf den Widerstand. Dieses führte zu weiteren Beleidigungen die absolut haltlos und ehrabschneidend sind!

So fielen Aussagen wie:

„...als habe am 2.März der IS leibhaftig im Rathaus getagt tacuisses,philosophus manisses (Hättest du geschwiegen wärest du ein Philosoph geblieben)“

„Wenn man in der BZ die Leserbriefe der letzten Wochen liest, hat man den Eindruck ein Gespenst ginge um in Bremervörde und Verbündete des Weltjudentums hätten sich gegen die beschauliche Kleinstadt verschworen. Der Oberkommunist und seine hinterherlaufenden Ratten wollen einen unbedeutenden Juden in einer Nacht und Nebelaktion eine Straße widmen, die sie vorher dem größten deutschen Maler Albrecht Dürer wegnehmen. Hinterlist wo man nur guckt.“

„Die Juden haben doch schon eine Tafel am Rathaus. Ist das ein Freibrief, zukünftig alle Erinnerungen an unsere dunkle Vergangenheit zu übersehen?“

„Ob sich alle Unterschreibenden ( bezogen auf die Unterschriftenliste gegen die Umbenennung) bewusst waren vor welchen Karren sie da gespannt werden?“

„Nach dem letzten Leserbrief von Herrn R. habe ich den Eindruck, das trotz Beteuerungen die jüdischen Schicksale verinnerlicht zu haben, erhebliche Ressentiments gegen den Juden Salomon mitschwingen.“

„Es spricht für die nicht aufgearbeitete Geschichte wenn man sich so gegen die Straßenumbenennung… wehrt.“

 

Diese Beleidigungen wurden seitens des Ortsrates nicht thematisiert. Auch nicht der Bericht in der Taz, deren Aufmacherfoto ein Foto aus der NS-Zeit zeigt. Darauf zu sehen wie SA-Männer zum Boykott gegen jüdische Geschäfte aufrufen. http://www.taz.de/!5289158/
Wirklich an den Pranger gestellt werden dort namentlich die Unterschrifteinsammler, der Club Tingo und auch zwei Mitglieder unsrer Partei. Der Spruch „Christentum ist Vergebung“ muss der Schreiberin des Artikels  so verwerflich vorgekommen sein das sie ihn extra betont. Ebenfalls per Internet (Facebook) wurde ein Bewohner des Viertels von der Wählergemeinschaft namentlich dafür verantwortlich gemacht der derjenige zu sein der das Plakat in der Straße aufgehängt hat. Wie wir alle wissen vergisst das Internet nie.

Wer sich nun in einer Ortsratssitzung hinstellt, sich als Opfer stilisiert, dabei aber die nicht erwähnt die er vertreten soll und die aufgrund ihrer ehrlichen und freien Meinungsäußerung Opfer übelster Diffamierungen, Beleidigungen und Unterstellungen wurden und das weit über die Grenzen unseres Ortes hinaus, der ist weder bürgernah, noch transparent, noch scheint er sich wirklich für die zu interessieren die er vertreten soll! Er folgt seinen eigenen Interessen.

Diese Haltung wird von den Mitgliedern von AUFBRUCH-C abgelehnt und aufs schärfste verurteilt! Hier wurden Grenzen überschritten.Wir legen den Mitgliedern des Ortsrates die so gegen die Interessen der Bewohner gehandelt haben nahe sich Gedanken über die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit zu machen und daraus die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen!

Ach ja ,… „Das sind die Söhne der Nazis“… Dieser Bemerkung machte einer der Begleiter des Antragstellers zur Umbenennung der Straße. Ursache war die Äußerung eines Betroffenen der betonte er habe nichts gegen Joseph Salomon, er ist für ein Gedenken, aber eben nicht in dieser Straße sondern bitte an einer anderen Stelle.

Kritik nicht erwünscht, sonst Nazi...so einfach kann die Welt sein! Eine Sichtweise die höchst unchristlich sowie undemokratisch ist und somit muss eine solche Aussage jedem Demokraten übel aufstoßen und abgelehnt werden!

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