Monat: Juni 2018

Jonathan Fiedler: Stille Straßen

Jonathan Fiedler: Stille Straßen

Die WM 2018 in Russland hat vor kurzem begonnen. Das erste Spiel des deutschen Weltmeisters gegen Mexiko – eine schmerzliche Niederlage.

Doch die Überschrift für diesen Beitrag überlegte ich bereits nach der ersten Halbzeit – werde ich die hupenden Autos in den Straßen vermissen?

„Stille Straßen“ heißt es nach dem ersten Spiel unserer Mannschaft. Deutschland, der Weltmeister, eine sonst doch sichere und überlegene Truppe, an einem Punkt des Zweifels und der Unruhe.

Und ich überlege: spiegelt dieser verpatzte Auftakt die aktuelle Situation in der deutschen Gesellschaft wider? Zum Teil doch schon. Unser Land ist in diesen Tagen sehr angespannt.

Dinge wie Empörung über vermeintlich politisches Versagen, gesellschaftliche Spaltung, Kriminalität und Argwohn gegenüber allem fremd wirkenden ist allgegenwärtig.

Bisher habe ich die WM immer mit Freude begleitet. Nicht allein wegen des Interesses am Fußball. Sondern auch weil es  dem Land ein besonderes Gefühl gibt. Einheit!

Millionen Fans, Fußballbegeisterte oder einfach Deutsche, die in dieser medienintensiven Zeit der WM hinter ihrer Nationalmannschaft stehen und auch ihrem Land – Deutschland!

Schulter an Schulter, gemeinsam jubeln und feiern, ordentlich Stimmung und geteilte Gefühle.

Ein Ereignis, dass die Menschen eint, die Gesellschaft zusammenrücken lässt, fernab von politischer Aufruhr, Enttäuschung, Empörung und Meinungsverschiedenheiten – zumindest für 90 Minuten.

Ich wünsche mir, dass die Menschen eher auf das schauen was sie eint, als das, was sie trennt. Dies ist nun mal das, was Einheit ausmacht. Denn ohne diese Einheit verliert man unter Umständen nicht nur ein Fußballspiel.

Fußball scheint zumindest eine „neutrale“ Sache zu sein die dieses Land und all jene, die sich zumindest in diesem Sinne als Deutsche sehen, eint! Denn jeder will irgendwo ein Teil von etwas „Größerem“ sein.

Wünschen wir unserer Nationalmannschaft alles Gute und Erfolg für die weitere WM.

Einen Erfolg, den dieses Land in diesen Tagen vielleicht besonders braucht!

Ihr Jonathan Fiedler  (AUFBRUCH C; Stadtverband Bad Salzuflen)

Claus Preuss: 99 Gründe für mehr Digitalisierung

Claus Preuss: 99 Gründe für mehr Digitalisierung

Ein Bekannter bat mich neulich um Unterstützung bei einer Bewerbung. Er bezieht Arbeitslosengeld und das Arbeitsamt hatte ihn aufgefordert, sich bei einem großen deutschen Unternehmen zu bewerben. Das sollte man auch tun, immerhin droht sonst eine Kürzung der zur Verfügung gestellten Mittel.

Mein Erstaunen war groß als mein Bekannter sein Problem erklärte: das Arbeitsamt hatte ihm per Post einen Brief geschrieben, mit Hinweis auf den Arbeitgeber und einem Link (!) zum Internetportal des möglichen Arbeitgebers, wo er sich online bewerben sollte.

Typischerweise nutzt man einen Link dazu, per Knopfdruck schnellstens zur gewünschten Seite zu kommen, ein eher unmögliches Unterfangen wenn der Link per Post – und nicht über digitale Medien kommt.

Er versuchte es den Link auf seinem Rechner zu reproduzieren, hatte allerdings keinen Erfolg. Nun konnte ich recht schnell feststellen, dass sich hier bereits beim Fehler ergeben konnten, da mein (ausländischer) Bekannter den Unterschied zwischen einem Großbuchstaben „O“ und der Zahl „0“ nicht berücksichtigte. Einige Zeit später meldete er sich wieder, dass es leider noch immer nicht funktioniere, worauf ich mir die Sache dann doch näher anschaute. Der Link was sehr (!) lang, viele Zeichen und Zahlen. Es gehört schon viel Konzentration dazu, hier alles richtig abzuschreiben.

Kurzum, meine Frau und ich versuchten uns nun auch daran, indem wir uns den Link mit Groß- / Kleinbuchstaben und Zahlen gegenseitig vorlasen. Ergebnis: die Seite im Internet war nicht verfügbar. Nach einer halben Stunde gaben auch wir frustriert auf.

Doch meine Neugier war geweckt, so zählte ich nach, wie viele Zeichen dieser Link enthielt:

sage und schreibe 99 (!).

Für mich ist jedes einzelne Zeichen ein Grund, dass wir dringenden Nachholbedarf haben um endlich die Digitalisierung bei den Behörden voran zu treiben. In welchem Zeitalter leben wir denn wirklich, wenn man heute noch Links per Post verschickt?

 

Ihr

Claus Preuss  (AUFBRUCH C; Stadtverband Bad Salzuflen)

Lagenser Forum eingeweiht

Lagenser Forum eingeweiht

Bürgerfest zur Einweihung des neuen Rathauses findet Anklang

Mit einer Auftaktveranstaltung für geladene Gäste begann am Morgen des 5. Mai das Bürgerfest zur offiziellen Einweihung des neuen Rathauses und Bürgerservices in der Stadt Lage. Die anschließenden Events von Live-Musik über Food-Trucks und Entertainment aller Art stießen auf reges Interesse der Lagenser Bürger. So wurden die Angebote am Samstag und Sonntag gerne wahrgenommen. Traumhaftes Sommerwetter trug seinen Teil zu einer gelungenen zweitägigen Veranstaltung bei. Die Tatsache, dass das Lagenser Forum als zentrale Anlaufstelle vor allem als Vorteil für alle Lagenser Bürger bereitsteht ist neben der Tatsache, dass der Neubau zu Kosteneinsparung im Betrieb der Verwaltungsimmobilien sowie zu einer Effizienzsteigerung der Verwaltung durch Zentralisierung führt, eine wohlwollend wahrgenommener Fakt. Als Lagenser Stadtverband AUFBRUCH C freuen wir uns über das im Kostenrahmen gehaltene und erfolgreich umgesetzte Projekt zum Wohle der Bürger unserer Stadt.

AUFBRUCH C im Mai 2018

Kunstrasenplätze für Lage

Kunstrasenplätze für Lage

Wichtige und zukunftsträchtige Förderung von Vereinen und Sportstätten

In der Stadtratssitzung vom 8. Mai sprach sich AUFBRUCH C für die Platzierung eines dritten Kunstrasenplatzes neben den beiden Standorten Werreanger und Müssen für Kachtenhausen aus. Die Variablen zur Platzierung eines Großspielfeldes in einem anderen Ortsteil sind aktuell nicht geklärt, weshalb Kachtenhausen von der Mehrheit der Ratsmitglieder als nächstmögliches Spielfeld gewählt würde. Die Vereine in Kachtenhausen leisten eine wertvolle und hervorragende Arbeit, weshalb sich ein aktiver und mitgliederstarker Standort über ein professionelles Kunstrasenspielfeld freuen kann. Geografisch gesehen und auch aufgrund der wertvollen und zukunftsträchtigen Nachwuchsarbeit sehen wir als Stadtverband Lage von AUFBRUCH C die Umsetzung eines Kunstrasenplatzes in Hagen/ Hardissen als unbedingte Notwendigkeit. Dabei sollte die Größe des Spielfeldes so groß wie möglich sein, weswegen der verabschiedete Antrag nach Einwand von AUFBRUCH C um den Punkt ergänzt wurde, dass die Stadtverwaltung die maximal mögliche Spielfeldgröße unter Einbezugnahme aller Möglichkeiten prüfen möge. Auch sollen die Standorte Heiden und Hörste in den nächsten Jahren ein Kleinspielfeld mit Kunstrasenoberfläche erhalten. (AUFBRUCH C im Mai 2018)

Foto: Alex Lanting / Unsplash