Schlagwort: Politik

Wir suchen Kandidaten für 2020

Wir suchen Kandidaten für 2020

Raus aus der Meckerecke – rein in die aktive politische Gestaltung

AUFBRUCH C wird bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr in etlichen Städten und Gemeinden antreten. Dazu erstellen wir Kandidatenlisten. Wir möchten Bürgern die sich aktiv einbringen wollen die Gelegenheit geben, mit uns ins Gespräch zu kommen und sich für einen Platz auf der Kandidatenliste für die Wahl zu bewerben. Falls Du in Lippe wohnst, zum Beispiel in Detmold, Lage, Lemgo, Bad Salzuflen oder auch Augustdorf und Dir vorstellen kannst, Dich für Deine Stadt selbst mit einzubringen, dann kannst Du dies bei uns ohne große bürokratische Hürden auch tun. Wir wollen das Leben für die Menschen der Region sozial gerecht gestalten und uns für die positive Entwicklung von Lippe einsetzen. Und wir freuen uns über jeden der sich persönlich mit konstruktiven Beiträgen einbringt.

Melde Dich gerne bei uns über info@aufbruch-c.de

Wir freuen uns auf Deine Nachricht!

ÖPNV Flatrate in Augsburg

ÖPNV Flatrate in Augsburg

Die Stadt Augsburg ist die erste Stadt in Deutschland die eine ÖPNV- (Öffentlicher Personen Nahverkehr) Flatrate einführt

Bus, Leihrad, Carsharing – in Augsburg können Bürger das alles künftig für einen Festpreis bekommen. Es gibt die Möglichkeit zwischen zwei Paketen zu wählen.

Flat S für 79 Euro im Monat:

unbegrenzte Fahrten mit den Bussen 30 Minuten Fahrt mehrmals am Tag Carsharing bis 15 Stunden bzw. 150 km

Flat M für 109 Euro im Monat:

unbegrenzte Fahrten mit den Bussen 30 Minuten Fahrt mehrmals am Tag Carsharing bis 30 Stunden mit unbegrenzten Kilometer.

Eine ÖPNV Flatrate wäre auch für Lippe sinnvoll!

siehe auch: https://www.sw-augsburg.de/mobil-flat/

Positionspapier: Umwelt- und Klimaschutz

Positionspapier: Umwelt- und Klimaschutz

Die Grenzen der Mobilität

Seit Jahrhunderten haben Menschen das Bedürfnis sich zu bewegen. Lebensumstände und Existenzsicherung haben es nötig gemacht, andere Lebensräume zu erschließen.

Über diese sinnvolle Mobilität hinausgehend, nimmt der Anteil der Freizeit- und Erlebnismobilität aber ständig zu. Daraus hat sich ein Industriezweig entwickelt, der es uns schwer macht, nötige Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren.

Land- Wasser- und Luftfahrzeuge werden vorwiegend mit Verbrennungsmotoren betrieben und haben im Jahr 2017 ca. 36 Gigatonnen Kohlenstoffdioxid entstehen lassen (Wissensmagazin „scinexx“). Die Korrelation von CO2-Konzentration und globaler Temperaturerhöhung ist wissenschaftlich belegt (Prof. Stefan Rahmstorf in „spektrum.de“) Die Veröffentlichungen, die diesen Zusammenhang bestreiten, lassen sich i. d. R. auf ein ökonomisches Interesse zurückführen.

An dieser Stelle stellt AUFBRUCH C Fragen, die das Spannungsfeld der Mobilität zwischen Notwendigkeit und Unsinnigkeit aufzeigen soll:

Ist es in unserer Zeit vertretbar für ein paar Euro zum Einkaufen in eine europäische Großstadt zu fliegen? Oder: wie viele Urlaubsflüge braucht man pro Jahr um sich zu erholen?

Brauchen wir wirklich Autos, deren Motorisierung ausreicht einen LKW zu bewegen oder mit weit mehr als 200 km/h zu fahren?

Ist es ökologisch sinnvoll Warenlager auf LKWs zu verlegen und damit eine ungleich höhere CO2-Emission zu provozieren?

Deutschland befindet sich in der Rangfolge unter den ersten 10 Staaten, die das Klimagas CO2erzeugen. Die Folgen des Klimawandels scheinen unser Land (noch) wenig zu beeindrucken. Temperaturwerte, Schneetage, Vegetationszeiten, Niederschlagsmengen, Gewässertemperaturen, Grundwasserstand und Zustand unserer Wälder sind anscheinend noch unbedeutende Probleme.

Doch muss es erst, wie in anderen Staaten, dazu kommen, dass Stürme ganze Landstriche verwüsten oder diese überflutet werden, um unser Bewusstsein zu verändern? Unsere Regierung hat das Klimaziel 2020 bereits aus den Augen verloren. Doch positiv ist zu beobachten, dass sich immer mehr junge Menschen Gedanken um die Zukunft unserer Erde machen und dafür auch auf die Straße gehen.

Kann uns eine CO2-Steuer helfen Klimaziele zu erreichen? Eine Steuer, die dem Endverbraucher wiedererstattet werden soll? Eine Steuer, die Produzenten in den Produktionskosten kalkulieren?

Wir brauchen ein konsequentes Umdenken! Ein Umdenken, das die ökonomische Brille auch mal gegen die ökologische Brille austauscht. Wir haben nur diese eine Erde auf der wir leben und die wir unseren Nachkommen überlassen können.

Hauptverursacher der CO2-Emission sind der Energiehunger und der Verkehr. Im Bereich der Mobilität lassen sich Maßnahmen relativ kurzfristig umsetzen.

Wer nun sagt, AUFBRUCH C ist eine Spaßbremse und will uns die Freude am Leben nehmen den wollen wir fragen:

Wie lange können wir uns diesen Lebensstil noch leisten, bevor der Spaß aufhört – und zwar für uns und alle nachfolgenden Generationen?

Über den Umgang mit Regenwasser

Über den Umgang mit Regenwasser

Dass Regenwasser für die Natur und die Menschen ein Segen ist, kann von jedem nachvollzogen werden. Ohne Wasser stirbt jedes Leben. In großen Mengen wird Wasser allerdings zu einer Gefahr, die Verwüstung und Tod bringen kann. Deshalb sind die Menschen in der Verpflichtung, mit Regenwasser verantwortungsvoll und nachhaltig umzugehen.

Regenwasser ist kein Abwasser

„Regen bringt Segen“, so ist ein Ratgeber der Stadt Karlsruhe überschrieben. Sind wir uns dessen noch bewusst, dass Regenwasser kein Abwasser ist, welches so schnell wie möglich, meistens über Rohrleitungen, entsorgt werden muss? Die Ableitung des Regenwassers über Rohrsysteme war jedenfalls die gängige Praxis der vergangenen Jahrzehnte. Wir müssen uns dringend die Frage stellen, ob diese Vorgehensweise, besonders unter Berücksichtigung der veränderten Klima- und Wetterlage, noch zeitgemäß ist.

Experten gehen davon aus, dass sich durch die globale Erderwärmung das Klima und auch die Wetterereignisse ändern. So sind mehr Hitze- und Dürreperioden zu erwarten. Gleichzeitig nimmt die Häufigkeit des Starkregens zu (Umweltbundesamt 2018). Kann das Problem dadurch gelöst werden, indem Kanäle mit größerem Durchmesser gebaut werden? Das würde das Problem nur in tiefer gelegene Gebiete verlagern. Eine nachhaltige Lösung heißt Regenwasserbewirtschaftung. Es müssen Entwässerungssysteme gebaut werden, die dem Anspruch der Nachhaltigkeit gerecht werden.

Im folgenden sollen Projekte aus verschiedenen Städten und Gemeinden vorgestellt werden, die den Anspruch der Nachhaltigkeit erfüllen:

1. Versickerung auf wasserdurchlässigem Boden

Grundstücke sollten so gestaltet werden, dass das Regenwasser in Mulden oder Entwässerungssysteme geleitet wird. Flächen sollten entsiegelt werden, um den Oberflächenabfluss zu reduzieren. → Grundwasserbildung

2. Dachbegrünung

Begrünte Dächer sorgen dafür, dass das Regenwasser zum Teil die Dachrinne nicht erreicht. → Verbesserung des Kleinklimas

3. Mulden – Rigolen

Regenwasser wird über Mulden mit geringer Fließgeschwindigkeit abgeleitet und das Restwasser wird in Rigolen zur Versickerung gebracht. → Grundwasserbildung

4. Renaturierte Oberflächengewässer

Der Rückbau von Gewässern hat einen großen ökologischen Nutzen für die Tier- und Pflanzenwelt. Nachdem die Seitenbefestigung des Gewässers entfernt worden ist und natürliche Hindernisse eingebaut wurden, kann das Wasser mit geringer Geschwindigkeit abfließen und versickern.→ Lebensräume für Tiere und Pflanzen, Grundwasserbildung

5. Auffangen von Regenwasser

Das Auffangen von Regenwasser in Zisternen oder Regenwassertonnen bietet den Vorteil, dass auch in Hitzeperioden Wasser zur Grundstücksbewässerung zur Verfügung steht und nicht aufwändig aufbereitetes Trinkwasser genutzt werden muss.

 

Die oben beschriebenen Maßnahmen bieten viele Vorteile für Mensch und Natur. In Detmold scheint dieser Umdenkprozess noch nicht stattgefunden zu haben (von wenigen Projekten abgesehen, die wohl mehr als pressewirksam angesehen werden können und nicht als flächendeckendes Konzept).

So soll im Winkelweg die Straße aufgerissen werden (ohne zwingende Notwendigkeit) und ein Regenwasserkanal auf versickerungsfähigem Grund gegen den Willen der Anwohner gebaut werden. Um zu dokumentieren, dass Nachhaltigkeit und der Wille der Anwohner keine Rolle spielen? Eine Entwässerung, die viele Jahrzehnte funktioniert hat und den Anwohnern genügt hat, soll nun nicht mehr brauchbar sein?

Detmold sollte sich einen Namen mit nachhaltigen Umweltkonzepten machen und im Sinne der Bürgerbeteiligung das Votum der Anwohner ernst nehmen. AUFBRUCH C fordert den Rat der Stadt Detmold auf, Regenwasser als kostbares Gut zu betrachten und zu behandeln und in den Stadtrandgebieten eine Ableitung zu präferieren, die nicht über Rohrsysteme führt, wenn die Bodenverhältnisse es zulassen!

Regen bringt Segen!