Jahr: 2018

Claus Preuss: „Suche Haushaltshilfe – biete Minijob mit Anmeldung“

Claus Preuss: „Suche Haushaltshilfe – biete Minijob mit Anmeldung“

Ergebnis eines Selbstversuchs

„Familie sucht eine nette und zuverlässige Haushaltshilfe in Bad Salzuflen“

so lautete meine Annonce bei ebay Kleinanzeigen. Es trafen mehr als 20 Rückmeldungen ein. Meine Ergebnisse, die ich jetzt schon vorwegnehmen möchte:

  • 5% Männer, 95% Frauen.
  • Jeweils rund 50% mit deutschen Wurzeln, 50% Menschen anderer Nationalitäten.
  • 90% der eingehenden Nachrichten mit verständlichen Informationen
  • 10% der Nachrichten fielen in die Rubrik „Kurioses“ („Die Stelle ist doch in Bad Gander?“, oder Text beginnend mit: „Hallo, ich bin…“ und einen Tag später ohne Berücksichtigung meiner Antwort nochmals exakt der gleiche Text: „Hallo, ich bin…“, danach völlige Funkstille).

Das Wichtigste jedoch: Auf meine Nachfrage bei allen (ernsthaften) Kandidat(inn)en ob es denn in Ordnung wäre, diesen Job auch bei der Minijobzentrale anzumelden, lehnten 80% (!!) ab.

Mit anderen Worten: 80% aller die an dieser Stelle interessiert waren wollten das „privat“ machen.

Das versteht man unter Schwarzarbeit. https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzarbeit

Und das ist illegal.

Ich habe mich näher damit beschäftigt warum das so ist, wenn man diese Menschen also nicht einfach alle gleichsam verurteilt, stellt man durchaus fest, dass es verschiedene Beweggründe für so ein Handeln gibt.

  • Der eine macht dies, um seiner Familie im Ausland möglichst viel Geld zukommen zu lassen, da sie dort kein anderes Einkommen haben
  • Der andere, weil Hartz IV oder gar die Grundversorgung einfach nicht ausreichen und man die Kürzungen durch zusätzliche Einnahmen scheut
  • Wieder andere haben einen (Teilzeit-) Job mit Mindestlohn und bei Anmeldung eines Minijobs würden so viele Steuern abgezogen, dass man dafür einfach nicht arbeiten gehen will.
  • Und manche tun dies einfach, weil sie keine Lust haben Steuern zu bezahlen.

Für manche habe ich durchaus Verständnis. Hier ist die Regierung gefragt, für richtige Jobs und menschwürdige Entlohnung zu sorgen. Für alle anderen gilt: als möglicher Auftraggeber sollten Sie deutlich darauf hinweisen, dass dies strafbar ist. Und natürlich, die-/denjenigen nicht beauftragen.

Noch ein Hinweis – Was ist KEINE Schwarzarbeit:

Hilfeleistungen durch Angehörige oder Lebenspartner sowie Nachbarschaftshilfe oder Gefälligkeiten, wenn sie nicht nachhaltig auf Gewinnerzielung gerichtet sind.

Wenn also der Nachbar im Winter mal hilft, damit die Heizung wieder läuft, dann darf man ihm durchaus ein „Dankeschön“ zukommen lassen.

Mäht ein anderer Nachbar aber grundsätzlich die Wiesen für ältere Bewohner des Viertels und bekommt pro Stunde dafür 10 EUR „auf die Hand“, dann handelt es sich um die Absicht „nachhaltiger Gewinnerzielung“ – also Schwarzarbeit.

 

Bild: Adobe Stock, Holger Luck

Jonathan Fiedler: Stille Straßen

Jonathan Fiedler: Stille Straßen

Die WM 2018 in Russland hat vor kurzem begonnen. Das erste Spiel des deutschen Weltmeisters gegen Mexiko – eine schmerzliche Niederlage.

Doch die Überschrift für diesen Beitrag überlegte ich bereits nach der ersten Halbzeit – werde ich die hupenden Autos in den Straßen vermissen?

„Stille Straßen“ heißt es nach dem ersten Spiel unserer Mannschaft. Deutschland, der Weltmeister, eine sonst doch sichere und überlegene Truppe, an einem Punkt des Zweifels und der Unruhe.

Und ich überlege: spiegelt dieser verpatzte Auftakt die aktuelle Situation in der deutschen Gesellschaft wider? Zum Teil doch schon. Unser Land ist in diesen Tagen sehr angespannt.

Dinge wie Empörung über vermeintlich politisches Versagen, gesellschaftliche Spaltung, Kriminalität und Argwohn gegenüber allem fremd wirkenden ist allgegenwärtig.

Bisher habe ich die WM immer mit Freude begleitet. Nicht allein wegen des Interesses am Fußball. Sondern auch weil es  dem Land ein besonderes Gefühl gibt. Einheit!

Millionen Fans, Fußballbegeisterte oder einfach Deutsche, die in dieser medienintensiven Zeit der WM hinter ihrer Nationalmannschaft stehen und auch ihrem Land – Deutschland!

Schulter an Schulter, gemeinsam jubeln und feiern, ordentlich Stimmung und geteilte Gefühle.

Ein Ereignis, dass die Menschen eint, die Gesellschaft zusammenrücken lässt, fernab von politischer Aufruhr, Enttäuschung, Empörung und Meinungsverschiedenheiten – zumindest für 90 Minuten.

Ich wünsche mir, dass die Menschen eher auf das schauen was sie eint, als das, was sie trennt. Dies ist nun mal das, was Einheit ausmacht. Denn ohne diese Einheit verliert man unter Umständen nicht nur ein Fußballspiel.

Fußball scheint zumindest eine „neutrale“ Sache zu sein die dieses Land und all jene, die sich zumindest in diesem Sinne als Deutsche sehen, eint! Denn jeder will irgendwo ein Teil von etwas „Größerem“ sein.

Wünschen wir unserer Nationalmannschaft alles Gute und Erfolg für die weitere WM.

Einen Erfolg, den dieses Land in diesen Tagen vielleicht besonders braucht!

Ihr Jonathan Fiedler  (AUFBRUCH C; Stadtverband Bad Salzuflen)

Claus Preuss: 99 Gründe für mehr Digitalisierung

Claus Preuss: 99 Gründe für mehr Digitalisierung

Ein Bekannter bat mich neulich um Unterstützung bei einer Bewerbung. Er bezieht Arbeitslosengeld und das Arbeitsamt hatte ihn aufgefordert, sich bei einem großen deutschen Unternehmen zu bewerben. Das sollte man auch tun, immerhin droht sonst eine Kürzung der zur Verfügung gestellten Mittel.

Mein Erstaunen war groß als mein Bekannter sein Problem erklärte: das Arbeitsamt hatte ihm per Post einen Brief geschrieben, mit Hinweis auf den Arbeitgeber und einem Link (!) zum Internetportal des möglichen Arbeitgebers, wo er sich online bewerben sollte.

Typischerweise nutzt man einen Link dazu, per Knopfdruck schnellstens zur gewünschten Seite zu kommen, ein eher unmögliches Unterfangen wenn der Link per Post – und nicht über digitale Medien kommt.

Er versuchte es den Link auf seinem Rechner zu reproduzieren, hatte allerdings keinen Erfolg. Nun konnte ich recht schnell feststellen, dass sich hier bereits beim Fehler ergeben konnten, da mein (ausländischer) Bekannter den Unterschied zwischen einem Großbuchstaben „O“ und der Zahl „0“ nicht berücksichtigte. Einige Zeit später meldete er sich wieder, dass es leider noch immer nicht funktioniere, worauf ich mir die Sache dann doch näher anschaute. Der Link was sehr (!) lang, viele Zeichen und Zahlen. Es gehört schon viel Konzentration dazu, hier alles richtig abzuschreiben.

Kurzum, meine Frau und ich versuchten uns nun auch daran, indem wir uns den Link mit Groß- / Kleinbuchstaben und Zahlen gegenseitig vorlasen. Ergebnis: die Seite im Internet war nicht verfügbar. Nach einer halben Stunde gaben auch wir frustriert auf.

Doch meine Neugier war geweckt, so zählte ich nach, wie viele Zeichen dieser Link enthielt:

sage und schreibe 99 (!).

Für mich ist jedes einzelne Zeichen ein Grund, dass wir dringenden Nachholbedarf haben um endlich die Digitalisierung bei den Behörden voran zu treiben. In welchem Zeitalter leben wir denn wirklich, wenn man heute noch Links per Post verschickt?

 

Ihr

Claus Preuss  (AUFBRUCH C; Stadtverband Bad Salzuflen)

Lagenser Forum eingeweiht

Lagenser Forum eingeweiht

Bürgerfest zur Einweihung des neuen Rathauses findet Anklang

Mit einer Auftaktveranstaltung für geladene Gäste begann am Morgen des 5. Mai das Bürgerfest zur offiziellen Einweihung des neuen Rathauses und Bürgerservices in der Stadt Lage. Die anschließenden Events von Live-Musik über Food-Trucks und Entertainment aller Art stießen auf reges Interesse der Lagenser Bürger. So wurden die Angebote am Samstag und Sonntag gerne wahrgenommen. Traumhaftes Sommerwetter trug seinen Teil zu einer gelungenen zweitägigen Veranstaltung bei. Die Tatsache, dass das Lagenser Forum als zentrale Anlaufstelle vor allem als Vorteil für alle Lagenser Bürger bereitsteht ist neben der Tatsache, dass der Neubau zu Kosteneinsparung im Betrieb der Verwaltungsimmobilien sowie zu einer Effizienzsteigerung der Verwaltung durch Zentralisierung führt, eine wohlwollend wahrgenommener Fakt. Als Lagenser Stadtverband AUFBRUCH C freuen wir uns über das im Kostenrahmen gehaltene und erfolgreich umgesetzte Projekt zum Wohle der Bürger unserer Stadt.

AUFBRUCH C im Mai 2018

Kunstrasenplätze für Lage

Kunstrasenplätze für Lage

Wichtige und zukunftsträchtige Förderung von Vereinen und Sportstätten

In der Stadtratssitzung vom 8. Mai sprach sich AUFBRUCH C für die Platzierung eines dritten Kunstrasenplatzes neben den beiden Standorten Werreanger und Müssen für Kachtenhausen aus. Die Variablen zur Platzierung eines Großspielfeldes in einem anderen Ortsteil sind aktuell nicht geklärt, weshalb Kachtenhausen von der Mehrheit der Ratsmitglieder als nächstmögliches Spielfeld gewählt würde. Die Vereine in Kachtenhausen leisten eine wertvolle und hervorragende Arbeit, weshalb sich ein aktiver und mitgliederstarker Standort über ein professionelles Kunstrasenspielfeld freuen kann. Geografisch gesehen und auch aufgrund der wertvollen und zukunftsträchtigen Nachwuchsarbeit sehen wir als Stadtverband Lage von AUFBRUCH C die Umsetzung eines Kunstrasenplatzes in Hagen/ Hardissen als unbedingte Notwendigkeit. Dabei sollte die Größe des Spielfeldes so groß wie möglich sein, weswegen der verabschiedete Antrag nach Einwand von AUFBRUCH C um den Punkt ergänzt wurde, dass die Stadtverwaltung die maximal mögliche Spielfeldgröße unter Einbezugnahme aller Möglichkeiten prüfen möge. Auch sollen die Standorte Heiden und Hörste in den nächsten Jahren ein Kleinspielfeld mit Kunstrasenoberfläche erhalten. (AUFBRUCH C im Mai 2018)

Foto: Alex Lanting / Unsplash
Wussten Sie schon?   AUFBRUCH C hat über 25.000 mögliche Wähler in Bad Salzuflen

Wussten Sie schon? AUFBRUCH C hat über 25.000 mögliche Wähler in Bad Salzuflen

Wie das?

Der Ortsverband von AUFBRUCH C in Bad Salzuflen wird in 2 Jahren (Herbst 2020) zur Kommunalwahl antreten und sich für Bad Salzuflen aufstellen. Rein statistisch betrachtet stehen die Wahlchancen überaus gut.

Bei der Ratswahl 2014 gab es rund 42.800 Wahlberechtigte (Ratswahl Ergebnis).

Nehmen wir nun die Zahlen von Wikipedia dazu (Wikipedia Bad Salzuflen Religionen), dann ergibt sich daraus, dass mindestens 65% dieser Menschen eine christliche Orientierung haben. Demnach wären dies für eine christliche Partei potentiell 27.820 Wähler!

Nun gibt es noch vier Dinge festzuhalten:

  1. Manche Menschen wählen eine Person die ihnen sympathisch ist, weniger eine Partei
  2. Und manche sind christliche Papiertiger, also nicht wirklich an christlich-sozialen Werten interessiert

Demnach entstehen dadurch Verluste an möglichen Wählern. Aber andererseits:

  1. Auch in unserer Partei gibt es ausgesprochen sympathische Menschen denen man vertrauen kann
  2. Und es gibt auch Menschen anderer Religionen bzw. ohne irgendeinen Glauben.

Und letztere wiederum könnten sich durchaus auch mit unseren Werten und Zielen identifizieren. Einfach mal reinschauen in unser Programm (AUFBRUCH C Programm).  Und wenn Sie sich interessieren melden Sie sich doch gerne mit Ihren Fragen und Anregungen unter info@aufbruch-c.de.

Natürlich sind wir auch Realisten, daher wären wir auch sehr zufrieden mindestens einen Teil dieser potentiellen Wählerschaft zu erreichen. Und für diejenigen, die glauben eine Stimme für uns würde nichts bringen: JEDE Stimme zählt, wir rechnen damit, dass schon 2% reichen um in den Salzufler Stadtrat einzuziehen. Je mehr Stimmen es sind, desto mehr können wir erreichen.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Ralf Ludwig; Ortsverband Bad Salzuflen

 

Bild oben: Adobe Stock / Robert Kneschke

 

 

Bienenfreundliche Blumenwiesen im Kurpark Bad Salzuflen?

Bienenfreundliche Blumenwiesen im Kurpark Bad Salzuflen?

Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ (Zitat Albert Einstein, 1949).

Unser Kurpark in Bad Salzuflen ist ein schönes Fleckchen. Doch es fällt auf, dass es außerhalb des eintrittspflichtigen Bereiches zwar viele Rasenflächen gibt, aber nur wenige Blumen. Kleine Tulpeninseln, durchaus hübsch anzuschauen. Das ist eine wunderbare Sache für die Hunde die sich dort reichlich tummeln, aber eigentlich könnte man hier doch ein Zeichen setzen.

Blütenpflanzen und Wildkräuter nehmen immer mehr ab, sind jedoch nötig, um die Vielfalt des biologischen Lebens zu fördern und den Pflanzen und vor allem Wildbienen eine geeignete Landschaft zu bieten.

Wie viele schon wissen, sind Bienen auch sehr wichtig für die Menschheit und spielen eine bedeutsame ökonomische Rolle. Siehe auch Artikel des BUND:   https://www.bund.net/tiere-pflanzen/wildbienen/wildbienenkunde/bestaeubung/

Und obwohl Bienen somit eine große Bedeutung zukommt, stellen wir in den vergangenen 10 bis 15 Jahren immense Rückgänge bei den Bienenvölkern fest.

Allein schon eine kleine Blumenwiese in Privatgärten unterstützt nicht nur Bienen, sondern auch Kleintiere und bietet ihnen sowohl Nahrung, als auch eine Unterkunft.

Sollte man da nicht auch im Kurpark ein gutes Zeichen setzen?

Die Rasenflächen könnte man doch zumindest teilweise in eine nützliche Blumenwiese umgestalten. Nicht nur gut für die Bienen, sondern auch wunderschön fürs Auge. Und: es muss dort sogar weniger gemäht werden.

Ist dies im Kurpark möglich? Eine entsprechende Anfrage bei der Stadt blieb bislang leider unbeantwortet, aber wir von AUFBRUCH C bleiben dran.

Sie möchten uns unterstützen oder uns Ihre Meinung mitteilen? Dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht, bitte an info@aufbruch-c.de.

Beitragsbild oben: © stock.adobe.compexels.com / S.H.exclusiv

Partei AUFBRUCH C, im Mai 2018

 

 

Schutz der Sonntagsruhe

Schutz der Sonntagsruhe

Während die wirtschaftlichen Interessen des Einzelhandels sowie unser aller Interesse am Erfolg einer funktionierenden Innenstadt ein begründetes Argument für verkaufsoffene Sonntage sind, gibt es andere Gründe warum AUFBRUCH C sich grundsätzlich gegen das Offenhalten von Verkaufsstellen an Sonntagen stellt

Die Achtung und Wahrung der Sonntagsruhe ist unserer Meinung nach wichtig und sinnvoll:

 

Zum Wohle der Arbeitenden

Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber müssen vor dem möglichen Arbeiten an sieben Tagen in der Woche geschützt werden. Ausgleichstage bieten in der Regel nicht die gleichen Möglichkeiten wie das bewusste Freinehmen am Sonntag. Der Sonntag ist bundesweit der Ruhetag und bietet durch die kollektive Ruhe ideale Rahmenbedingungen um Freizeit und Familienzeit zu ermöglichen.

 

Um Ruhe zu halten

Statt auf Kommerz, Umsatz und Konsum zu setzen, sollten Städte und Gemeinden Möglichkeiten schaffen, den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft durch Angebote und Aktivitäten im Sinne eines gemeinschaftlichen Miteinanders zu ermöglichen. Die Fokussierung auf Beziehungen und soziales Miteinander entschleunigt und stärkt unsere Gesellschaft in einer schnelllebigen Zeit.

 

Zur Erhaltung der christlichen Werteordnung und Tradition für Land und Stadt

Der Sonntag als aus christlicher Tradition angeordneter Ruhetag ist heilsam und stabilisierend für alle. Mehrarbeit und Geschäftigkeit sorgen dafür, dass wir das wesentliche Wohl der Menschen bestehend aus Körper, Seele und Geist außer Acht lassen. Die Beschleunigung der Geschäftigkeit führt zu gesellschaftlicher und sozialer Destabilisierung. Durch das Zusammenfinden an einem Ruhetag im Kreis der Familie, Freunde, Vereine, Kirchen und weiteren sozialen Einrichtungen schenken wir Menschen die Möglichkeit, sich miteinander zu beschäftigen

 

Wegen dem gesetzlichen Schutz der Sonntagsruhe

Der Sonntag steht unter dem Schutz des Gesetzes nach § 9 Abs. 1 ArbZG und sollte daher entsprechend berücksichtigt und befolgt werden. Ausnahmeregelungen wie in vielen Kommunen gängig, sehen wir kritisch.

AUFBRUCH C ermutigt Stadtverwaltungen, den Einzelhandel sowie mögliche Werbe-gemeinschaften und Zusammenschlüsse von Industrie und Wirtschaft, alternative Ideen -die nicht auf Kosten der Sonntagsruhe gehen – zu erarbeiten und zu initiieren. So können verkaufsfördernde Veranstaltungen und Maßnahmen zur Belebung der Innenstädte problemlos an Samstagen und unter der Woche sowie an außersonntäglichen Feiertagen umgesetzt werden.

 

[PDF] Dieses Positionspapier als PDF herunterladen

 

Beitragsbild oben: © pexels.com / Tim Mossholder

EU-Datenschutzverordnung DSGVO

EU-Datenschutzverordnung DSGVO

Ab 25. Mai 2018 tritt die EU Datenschutzvereinbarung in Kraft. Viele Unternehmen, aber zum Beispiel auch Vereine und Betreiber von Webseiten, machen sich derzeit Sorgen was auf sie zukommt. Kein Wunder, denn die mit einem Verstoß verbundenen Strafen sind enorm. Konkrete Ratgeber für Unternehmen außerhalb des Online-Marketings gibt es leider nur wenig.

 

Die DSGVO (siehe auch https://dsgvo-gesetz.de) stellt den Schutz personenbezogener Daten von natürlichen Personen in den Vordergrund. Ein gewerblicher, zumindest aber organisierter Hintergrund ist Voraussetzung. Wer also als Privatperson – und vor allem WIE eine Privatperson – handelt, also personenbezogene Daten nicht gewerblich generiert oder speichert und nutzt, ist grundsätzlich nicht betroffen.

AUFBRUCH C begrüßt grundsätzlich das Ansinnen, dass die Nutzung solcher Daten mit mehr Auflagen versehen wird, und auch die Datenhaltung an sich verschärft wird. Darüber hinaus werden nationale Datenschutzgesetze EU-weit harmonisiert, auch dies kann positiv bewertet werden. Ob der Datenklau im großen Stil, vor allem bei den sozialen Medien wie zuletzt bei Facebook, damit verhindert werden kann ist zu bezweifeln. Jedoch könnte die deutliche Verschärfung der Rechtslage dazu führen, dass unseriöse Anbieter bzw. Verkäufer von Adressen und personenbezogener Daten viel stärker bestraft werden könnten als bisher, wenn sie die Daten ohne Einwilligung der betroffenen Personen nutzen.

Wohingegen kleinere Unternehmen ab 10 Mitarbeiter bereits verpflichtet sind, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen. Und die Werbeindustrie und Online-Medien dürften einen erheblichen Mehraufwand durch die nun sehr detailreich definierte Informationspflicht erwarten.

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger sieht erhebliche Risiken für die wirtschaftliche und publizistische Freiheit der periodischen Presse in ganz Europa.

Dass die Umsetzung neuer EU-Verordnungen in geltendes Recht nicht allen gefällt war zu erwarten. Den Schutz personenbezogener Daten und die Verhinderung unzulässiger Nutzung zu stärken ist aber ein positives Anliegen. Was leider zu bemängeln ist: der Wust an bürokratischem Aufwand für manche Branchen – und es ist nicht klar und transparent genug, wen genau die neue Datenschutzverordnung betrifft, und was derjenige zu tun hat. Vielen bleibt nur der Gang zu einem erfahrenen Juristen um nach Rat zu fragen. Und es bieten sich reichlich mehr oder weniger qualifizierte Berater an, die gegen Zahlung eines teilweise nicht unerheblichen Honorars Aufklärung für möglicherweise betroffene Unternehmen anbieten. Wir wünschen uns in Zukunft eine bessere und klarere Darstellung welche Unternehmen (Größe, Branche) und auf welche Art und Weise betroffen sind – und dass Leitfäden erarbeitet und zur Verfügung gestellt werden, wie die Verordnung in der Praxis umgesetzt werden könnte.

 

[PDF] EU-Datenschutzverordnung DSGVO Positionspapier als PDF-Datei herunterladen

 

Beitragsbild oben: © Adobe Stock / Jamrooferpix

Jugendhilfeausschuss besichtigt Spielplätze

Jugendhilfeausschuss besichtigt Spielplätze

Am Samstag den 21.04.2018 war Andreas Epp (im Bild, 4. von links) von AUFBRUCH C in seiner Funktion als Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Stadt Lage zusammen mit anderen Teilnehmern unterwegs zur Besichtigung verschiedener Spielplätze.

Ein neuer Spielplatz wurde direkt in der Innenstadt errichtet. Neue Spielgeräte wurden in Augenschein genommen die mit teils erheblichem finanziellen Aufwand angeschafft wurden. Auch Eltern waren mit ihren Kindern vor Ort, so dass ein fruchtbarer Austausch über weitere Wünsche und Vorschläge im Zusammenhang mit den Spielplätzen- und Spielgeräten stattfinden konnte.

Die Stadt Lage setzt sich sehr für die Erneuerung und Verschönerung der Spielplätze ein, um insbesondere für Kinder zwischen 3-6 Jahren angemessene Einrichtungen zur Verfügung zu stellen.

Für AUFBRUCH C ist es ein besonderes Anliegen diese Maßnahmen auch weiterhin zu begleiten.