Schlagwort: christliche Partei

In eigener Sache: Kommentar zum AfD Facebook-Beitrag

In eigener Sache: Kommentar zum AfD Facebook-Beitrag

Ein Vertreter der AfD in Lippe hat in einem Facebook Beitrag unsere Partei mit fragwürdigen Argumenten kritisiert. Es ist traurig festzustellen, dass die hiesigen Vertreter der AfD ihren Berliner „Vorbildern“ wohl in nichts nachstehen. Im Ton laut und aggressiv, in der Sache (bewusst?) falsch. Das Wahlkampfgetöse im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl im Herbst hat begonnen. Um der AfD nicht noch mehr Möglichkeiten zu geben ihren Unsinn zu verbreiten, haben wir nicht in dem entsprechenden Post geantwortet (dies war der Wunsch einiger Leser) – und verbreiten diesen auch nicht. Mit der heutigen Äußerung ist für uns auch das Thema erledigt.  Wir von AUFBRUCH C halten uns weiter daran, sachliche Diskussionen zu führen, statt wenig zielführende Provokationen zu verbreiten.

Unsere Stellungnahme im Einzelnen:

-wir haben uns im Wahlkampf nie als „Vertreter der freien Kirchen in Lippe und Umgebung (Zitat)“ bezeichnet. Wir vertreten die Einstellung, dass verantwortungsvolles politisches Handeln auf Basis christlicher Werte allen Menschen in Lippe zugutekommt
-unsere politischen Akteure in Detmold haben nicht speziell für eine „DITIB-Vertreterin“ im Stadtrat Detmold gestimmt, sondern einer zur Abstimmung gebrachten Beschlussvorlage betreffend der zukünftigen Teilnehmer im Gleichstellungsbeirat zugestimmt. So wie die anderen Parteien (außer der AfD) auch. In dieser Beschlussvorlage waren bereits alle vorgesehenen Personen genannt, inklusive der betreffenden Dame – und im Übrigen auch inklusive der Vertreterin der „christlich-jüdischen Zusammenarbeit“
-Ausgrenzung und Ablehnung anstelle eines gemeinsamen Dialogs hat noch nie etwas positives für eine Gesellschaft hervorgebracht. Dazu gibt es geschichtlich reichlich Beispiele. Insofern soll sich jeder selbst eine Meinung bilden, ob die Aussage der AfD, sie sei die „einzige Partei in Deutschland für christlich-konservative Menschen“ stimmen kann. Diese Partei bastelt sich ihre „Werte“ wie sie es gebrauchen kann. Die Werte von AUFBRUCH C sind unveränderbar und unterliegen keinen gesellschaftspolitisch motivierten Schwankungen
-die AfD hat übrigens nicht nur die vorgeschlagene Stellvertreterin von DITIB in der betreffenden Ratssitzung abgelehnt, sondern auch eine Vertretung der „Omas gegen rechts“. Ein Eigentor, denn nach eigenen Aussagen handelt es sich bei der AfD ja um eine „Partei der Mitte“ – warum hat man dann etwas gegen die „Omas“, die sich einsetzen gegen rechte Gruppierungen und Parolen?
Wir wünschen uns weiterhin die Möglichkeit, mit Vertretern aller Parteien in allen Kommunen einen konstruktiven Austausch zu führen, um für Lippe und unsere dort lebenden Mitmenschen das bestmögliche zu erreichen.
Regionalplan für Lippe – Bürgerbeteiligung in Detmold

Regionalplan für Lippe – Bürgerbeteiligung in Detmold

AUFBRUCH C in Detmold – Achtung! Die Bürgerbeteiligung für den Regionalplan OWL 2040 endet zum 31.03.2021!

Die Ratsfraktion von AUFBRUCH C möchte alle Detmolder Bürgerinnen und Bürger darauf hinweisen, dass das Beteiligungsverfahren zur Neuaufstellung des Regionalplans OWL 2040 zum 31. März 2021 endet! Jeder Detmolder Bürger hat noch die Möglichkeit sich bis zum angegebenen Stichtag an dieser Planung unter nachfolgendem Link zu beteiligen:

https://www.beteiligung-online.nrw.de/bo_detmold_RegionalplanOWL_Entwurf_2020/start.php

Zum Regionalplan kommuniziert die Bezirksregierung folgende Erklärung:

„Die Fläche, auf der wir leben, ist ein begrenztes Gut, denn die Erdoberfläche ist nicht vermehrbar. Diese begrenzte Ressource muss viele verschiedene Ansprüche erfüllen; wir benötigen sie beispielsweise zum Wohnen, zum Arbeiten, zum Einkaufen, für Straßen und Schienen, zur Erholung oder zum Reisen. Aber auch die Landwirtschaft, die Industrie, die Forstwirtschaft, die Wasserwirtschaft, der Natur- und Landschaftsschutz sowie die Energieerzeugung sind auf die Nutzung der vorhandenen Flächen angewiesen. Die Regionalplanung regelt die Nutzungen und Funktionen der Fläche des Planungsraums aus überörtlicher und fachübergreifender Sicht.“

 Dieser Gestaltungsprozess umfasst neu ausgewiesene Flächen für unterschiedliche Nutzungsarten. Nachfolgende Stadtgebiete sind davon betroffen:

  • Erweiterung der Wirtschaftsfläche in Hiddesen südlich des ehemaligen Betonwerks Sander als Allgemeiner Siedlungsbereich
  • Erweiterung von Wirtschaftsflächen im Detmolder Westen zwischen Westerfeldstraße / Unternienhagen als Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen
  • In Spork-Eichholz neue Wirschaftsflächen an der B239
  • Klüt an der Rudolf-Harbig-Straße als allgemeiner Siedlungsbereich
  • Nochmals Klüt, südlich der Mittelstraße als Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen
  • Allgemeiner Siedlungsbereich zwischen Mittelstraße und Ernst-Hilker Straße in Klüt
  • Bereich Oetternbrede / Jerxer Kamp als Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen
  • Flugplatz als Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen und Munitionsdepot als allgemeines Siedlungsgebiet
  • Heiligenkirchen östlich vom Trakenerweg in Hiddesen als allgemeines
    Siedlungsgebiet

Der Rat der Stadt Detmold und die Kreisverwaltung haben hierzu eine Stellungnahme zu dem Entwurf des Regionalplanes abgegeben.

Gerne können Sie sich bei Fragen an unsere Fraktion im Rat der Stadt Detmold wenden. Wir werden Ihre Ideen und Argumente selbstverständlich an die Verwaltung weiterleiten.

Endlich – Bushäuschen in Hörste erneuert! Antrag von AUFBRUCH C wurde umgesetzt

Endlich – Bushäuschen in Hörste erneuert! Antrag von AUFBRUCH C wurde umgesetzt

Ein Antrag von Aufbruch C aus 2018 (!) wurde nun endlich umgesetzt. Das alte, ungepflegte Bushäuschen an der Station Walter, welches auch leider häufig als Müllabladeplatz diente, wurde gegen ein neues, modernes ausgetauscht. Auch die Begrünung wurde neu angelegt. Die Fraktion aus Lage, vertreten durch ihren Vorsitzenden Andreas Epp (rechts) und Stellvertreter Thomas Assmann (links), inspizierte das sehr zufriedenstellende Ergebnis zusammen mit Robin Priss (Mitte), der hier regelmäßig auf den Bus wartet.
Heuschrecken!

Heuschrecken!

Nicht nur in Afrika werden gerade gesunde landwirtschaftliche Flächen von Heuschrecken abgefressen und vernichtet – zum Schaden der Menschen, die das in Jahren mühsam aufgebaut haben! Auch die Finanz-Heuschrecken schlagen derzeit zu. Hierzulande genannt: Hedgefonds.

Sie setzen Milliarden auf fallende Kurse bei Börsen und großen, gesunden Unternehmen. Bereichern sich so an der durch Corona leidgeprüften Wirtschaft. Die Regierung muss unbedingt reagieren und jegliche Form von Optionshandel und anderen Spekulationsgeschäften beenden! Es war schon lange dran, aber gerade in dieser Krise muss das endlich nicht nur ausgesetzt, sondern grundsätzlich verboten werden – und alle platzierten Geschäfte rückabgewickelt. Und wenn es dazu ein Gesetz braucht – liebe Politiker in Berlin, dann beschließt es! Heute! Zum Schutz unserer Unternehmen und deren Beschäftigten.

Claus Preuss

Eine Zeit der Chancen

Eine Zeit der Chancen

Es ist die Vernunft, die das richtige Handeln erst ermöglicht! ­

Zu selten bestimmt aber dieser Grundsatz mein tägliches Leben. Wem geht dies auch so? Zum Beispiel im Straßenverkehr. Wie schnell verurteilen wir andere und ärgern uns, weil deren Fehlverhalten vermeintlich zu einer Beeinträchtigung meiner eigenen Pläne führt? Ob Corona- Krise oder nicht, Besonnenheit und Vernunft wird in unserer Gesellschaft immer kleiner geschrieben, unsere Bequemlichkeit steht an erster Stelle. Dabei fängt es doch bei uns selbst an.

Corona – eine Krise die längst uns alle betrifft.

Umso wichtiger ist es nun zu verstehen, dass eine gesunde Gemeinschaft nicht nur in solchen Zeiten davon abhängig ist, dass jeder Verantwortung übernimmt. Für sich selbst, in schweren Zeiten wie diesen aber vor allem auch für Mitmenschen. Stichwort: Hygiene, Abstand halten usw.

„Solidarität beginnt dort, wo man anderen noch etwas übrig lässt“ – nicht wahr, liebe Hamster?

Verantwortung für uns selbst zu tragen fällt manchmal schon schwer. Manche wollen dies vielleicht sogar gar nicht. Sie aber noch für den Nächsten zu übernehmen ist in dieser Zeit notwendig, für manche sogar lebensnotwendig.

Ich wünsche mir, dass wir Vernunft neu begreifen, um jetzt die richtigen Entscheidungen zu treffen wo wir zugeben müssen, wie sehr wir doch abhängen von Systemen des Finanzwesens und der Wirtschaft. Jetzt, wo unser als Selbstverständlichkeit betrachtetes Gesundheitssystem und der soziale Zusammenhalt wackeln. Und wir plötzlich damit konfrontiert werden, dass nicht alles so sicher ist wie es scheint und wir selbst nicht alles so im Griff haben wie wir es uns oft vormachen. Ein „kleiner“ Virus reicht aus, um die Welt wie wir sie kennen zu erschüttern.

Vielleicht ist dies auch eine Zeit der Chancen! Weil wir, nicht zuletzt die Politik, verstehen müssen, dass wir eine Krise nur gemeinsam überstehen können. Erkennen, was wirklich wichtig ist. Und so Entscheidungen treffen die vernünftig, wirkungsvoll, praktikabel und nachhaltig sind. Dass das Leben auch ohne Krise mit mehr Zusammenhalt in allen Bereichen besser zu bewältigen ist. Und, dass die Angst, Hilflosigkeit und der Frust der Menschen ernstgenommen werden muss.

Nun wird die Zeit nach der Corona- Krise wohl leider nicht in einem anhaltenden Weltfrieden enden, aber vielleicht uns selbst, die Regierung, unsere Politik, Wirtschaft und den Umgang mit eigentlich so selbstverständlichen Dingen und Gütern unseres Alltags verändern. Ich hoffe, dass im Jahr 2020 viele verstehen werden, welche systemrelevanten Berufe es doch gibt, dass wir den Personalmangel und teils schlecht ausgebaute Systeme dort endlich ernst nehmen müssen. Und dass wichtige Stützen unseres Lebens und der Gesellschaft wirkungsvoll und nachhaltig verbessert und geschützt werden müssen. Stichwort: Gesundheit, Umwelt, Finanzen, Soziales usw.

Leider muss oft erst etwas Schlimmes passieren, damit Dinge sich verändern. Aber Fakt ist, die Welt wird sich nach Corona verändert haben, warum dann nicht zu einer bisschen besseren?

In diesem Sinne lasst uns heute mit Verstand Abstand halten, damit wir morgen wieder aufeinander zugehen können!

Keine falsche Panik verbreiten, bewusst handeln, Desinfektionsmittel und Handschuhe sinnvoll einsetzen und uns neu bewusst werden, dass manches was wir als Selbstverständlichkeit betrachten, doch auch Luxus sein kann.

Jonathan Fiedler